Strandhochzeit auf Usedom – Conny und Wolfi erfüllen sich ihren Traum

Manchmal bedarf es mehrerer Anläufe um, Träume Wirklichkeit werden zu lassen. So mussten auch Conny und Wolfi doppelt Anlauf nehmen, um sich ihren Traum von einer Strandhochzeit auf Usedom zu erfüllen. Ja, ihr ahnt es schon – schuld war Corona. 2020 und 2021 haben mich als Fotografin und Hochzeitsplanerin vor einige Herausforderungen gestellt. Es war chaotisch, nervenaufreibend und manches Mal einfach nur zum Haareraufen.

Auch bei Conny und Wolfi, hatten wir bis zum Schluss die Hoffnung, nicht nur die standesamtliche Hochzeit, sondern auch die Strandhochzeit wie geplant stattfinden zu lassen. Doch aus unserer Planung wurde nichts.

Die beiden ließen sich jedoch nicht davon beeindrucken und nahmen für ihre standesamtliche Hochzeit auf Usedom den langen Weg aus dem Schwarzwald auf sich. Am 14.05.2021 durfte ich die Zwei bei ihrer Trauung in den Salzhütten in Koserow fotografisch begleiten. Zu planen gab es leider nicht mehr viel, denn Location und Co. hatten geschlossen, sodass es nach der Trauung für beide auch schon wieder zurück in den Schwarzwald ging. Sie durften zu dem Zeitpunkt nur eine Nacht auf Usedom bleiben. Wer solche Wege und Strapazen auf sich nimmt, der meint es wirklich ernst.

Mit toller Musik war die Trauung im kleinsten Standesamt der Insel ein schöner, aber auch verspäteter Auftakt in eine kurze Hochzeitssaison. Für die Trauung durfte natürlich auch nicht der Brautstrauß fehlen. Dieser kam, wie sollte es anders sein, von Rosen und Dornen aus Zinnowitz. Nach der Trauung habe ich mir die beiden dann geschnappt, um mit ihnen zusammen am Strand ein paar schöne Fotos zu machen. Den Strand hatten wir ganz für uns allein und auch das Wetter ließ uns nicht komplett im Stich.

Normalerweise hätten die beiden im Anschluss ein leckeres Essen genossen und der Hochzeitstorte wäre es ans Fondant gegangen, doch Corona hatte andere Pläne und so mussten die beiden wieder den Heimweg antreten.

Den Traum einer Strandhochzeit auf Usedom wollten die beiden jedoch nicht so schnell aufgeben und so verschoben wir den Termin auf Anfang September in der Hoffnung, dass dann wieder alle Hochzeiten möglich sind. Von Woche zu Woche wurde es dann immer mehr Gewissheit – die freie Trauung von Conny und Wolfi kann stattfinden. Die Planung nahm wieder Gestalt an. Und so wurden Blumen, Tischdeko, Hochzeitstorte, Traubogen, Rede und Liederliste vorbereitet für den großen Tag. Dieser kam dann wie immer schneller als gedacht.

Nach dem getting ready bei Friseurin Nancy empfing ich die beiden am Strandaufgang. Beide strahlend schön und Conny in einem zauberhaften Brautkleid mit tollen Blumen im Haar. Auch Bräutigam Wolfi strahlte mit seiner Braut um die Wette. Zur Musik von „Die schöne und das Biest“ schritten die beiden den Strandaufgang entlang runter zum Traubogen. Ja, und bei solch einem tollen Lied und einem strahlenden Brautpaar kann es auch schon mal vorkommen, dass die Rednerin Birgit das ein oder andere Tränchen verdrücken muss. Auch ich musste mich ganz schön zusammenreißen. Es ist immer wieder ein magischer Moment, vor allem am Morgen, wenn der Strand so schön leer ist.

Zu Beginn der Trauung wurden die beiden mit einem Seil miteinandern an den Händen verbunden. Ein schönes Ritual. Und so lauschte ich der schönen Rede, welche für beide auch noch den ein oder anderen Überraschungsmoment bereithielt. So erfuhren sie zum Beispiel, was der jeweils andere als Streiche in der Kindheit zu verbuchen hatte. Es wurde gelacht, geweint und sich an die Liebsten zurückerinnert. Passende Musik rundete die magische Zeremonie ab.

Um zu zeigen, dass sie als Team ganz wunderbar funktionieren, haben sich die beiden für den Brautbecher als Ritual entschieden. Ohne zu kleckern, leerten sie gleichzeitig den Becher. Und auch gemeinsame Lebensträume und Wünsche wurden mit der Sandzeremonie gemischt. Auch ein paar Tropfen vom Himmel konnten die Stimmung nicht trüben.

Im Anschluss an die Trauung hieß es erst einmal tief Luft holen und bei einem Glas Sekt den leeren Strand von Karlshagen genießen. Nach der kleinen Stärkung war es an der Zeit für das Paarshooting. Natürlich zunächst unter dem schön geschmückten Traubogen. Danach ging es dann spazierend am Strand entlang, um dann an den Dünen die letzten Aufnahmen zu machen. Ein rundum gelungener Hochzeitsmorgen. Für die beiden ging es dann danach in das Restaurant Peeneblick, um dort ein leckeres Mittagsessen zu genießen und die kleine Hochzeitstorte anzuschneiden.

Liebe Conny, lieber Wolfi, danke dass ich euch in dieser aufregenden Zeit begleiten durfte und dass ihr euren Traum von einer Strandhochzeit auf Usedom nicht aus den Augen verloren habt. Ich wünsche euch ewige Flitterwochen.

Na auch Lust auf eine Hochzeit auf Usedom bekommen? Ich begleite euch gern bei der Planung oder auch fotografisch an eurem großen Tag.

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